26.6.10

Gildersleeve i Pindar

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But Mezger has reinforced Westphal's theory by a discovery of his own. While committing the odes of Pindar to memory, he noticed the frequent recurrence of the same word, recurrent or close equivalent, in the corresponding parts of strophe and antistrophe, epode and epode. These recurrent words are all significant, all mark transitions, and were all intended as cues to aid the memory of the chorus and
to guide the thoughts of the hearers.

Pindar; Gildersleeve, Basil L. (Basil Lanneau), 1831-1924, The Olympian and Pythian odes (1885), New York, N.Y. : American Book Company


Evo Mezgera na kojeg misli Gildersleeve:

Das Vorhandensein von Responsionsworten in den pindarischen Gedichten hat sich dem Verf. von selbst aufgedrängt, da er jede einzelne Ode, ehe er sich an ihre Bearbeitung machte, auswendig lernte und wiederholt laut recitirte. Diesem Umstand glaubt er es auch zu verdanken, wenn es ihm hie und da gelungen sein sollte, die Gedanken des Dichters richtiger als die bisherigen Ausleger zu erfassen. Er möchte es darum allen, welche den grossen Lyriker gründlich verstehen lernen wollen, namentlich aber angehenden Philologen, dringend ans Herz legen, sich dieser verhältnissmässig geringen Mühe, die sich reich belohnt, nicht zu entziehen. Denn
erst wenn man sich den vollen Wortlaut eines Gedichtes so angeeignet hat, dass man ihn unabhängig vom Buch mit sich herumzutragen vermag, gewinnen die Gestalten des Dichters Leben, treten seine Gedanken klar und scharf hervor und zeigen sich die überaus zahlreichen Beziehungen, durch welche die einzelnen Theile eines jeden Gedichtes zu einem künstlerischen Ganzen verwebt sind.

Mezger, Friedrich (1832-1893), Pindars Siegeslieder (Leipzig, B. G. Teubner, 1880)

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